Mit Instagram durchstarten - diesen Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Beim Gedanke an Social Media meinen viele einfach drauf los posten zu können. Doch schnell wirst du merken, dass ohne eine wirkliche Strategie hier oftmals nur wenig passiert.


Diesen Fehler solltest du daher unbedingt meiden, wenn du mit Social Media anfangen möchtest:

Themen mischen und keinen klaren Fokus setzen


Wenn du einfach drauf los postest, dann kann ein kleines Wirrwarr auf deinem Kanal entstehen: zum einen optisch im Instagram Feed, zum anderen aber auch in den Köpfen potentieller Kunden oder Follower, die gar nicht genau einordnen können, was sie hier von dir bekommen.


Das heißt nicht, dass du nicht unterschiedliche Dinge platzieren darfst, sondern viel mehr, dass du immer eine übergeordnete Strategie haben solltest, auf die all deine Posts im Idealfall einzahlen.


Instagram Post Strategie und Konzept


Deshalb ist es wichtig einen Themenplan aufzusetzen.


Ganz nach dem Motto „Vom Allgemeinen zum Speziellen“ kannst du auch bei Social Media vorgehen. Mit diesen 5 Schritten gelingt dir das:


Schritt 1: Überlege dir deine Kernbotschaften


Hier geht es darum erst einmal ein sehr allgemeines Bild von deinen Zielen und Messages zu bekommen. Folgende Fragen kannst du dir dafür stellen:


►Was möchtest du nach draußen tragen?

►Welche Angebote hast du?

►Wie willst du von deiner Zielgruppe gesehen werden?

Schritt 2: Überlege dir deine Themen


Nun wird es schon etwas konkreter. Neben deinem eigenen Angebot kannst du hier auch in Betracht ziehen, welche Themen in deinem Umfeld generell noch relevant sind und du auch abdecken kannst:


►In welcher Branche / welchem Umfeld bewegst du dich?

►Welche Themen sind für deine Zielgruppe relevant und passen zu deinem Produkt / Angebot?

►Worin bist du Experte und kannst Mehrwerte liefern?

►Welche Themenschwerpunkte gibt es ggf. schon in deinem Unternehmen?


Online Marketing Strategie für Social Media Planung

Schritt 3: Clustere deine Themen


Nun wirst du merken, dass einige deiner Themen und Messages ggf. in eine ähnliche Richtung gehen. Daraus kannst du Oberkategorien für deine Themen bilden.


Hier ein Beispiel anhand eines Yogastudios:


Oberthema: Yogaübungen/Asanas

Unterthemen: Die Vorteile spezieller Haltungen, Kombination von Übungen, Wann praktiziere ich welche Asana, Anleitungen zur richtigen Durchführung,…

Oberthema: Yoga im Alltag

Unterthemen: Achtsamkeit, Umgang mit Mitmenschen, Selbstliebe, vegane Ernährung, Unterstützung


Oberthema: Yoga Unterhaltung

Unterthemen: Affirmationen, lustige Yoga Sprüche, Cartoons, Geschichten aus dem Yoga-Alltag,…

Social Media Jahresplanung und Strategie

Schritt 4: Erstelle einen Jahresplan


Inzwischen hast du vermutlich eine große Ladung an Themen. Vielleicht macht es für dich Sinn, jeden Monat einen Fokus auf einen deiner Teilbereiche zu legen und jedem Monat ein Motto zuzuordnen.


►Ordne jedem Monat ein Fokusthema zu

►Schau, welche Botschaften und Themen du im jeweiligen Monat unterbringst

►Lasse hier auch ggf. saisonale Events nicht außer Acht (Feiertage, Ferien,…), die du ggf. Nutzen kannst (Adventskalender, Sommer-Specials, Halloween-Aktion,…)

►Eventuell gibt es in deinem Unternehmen auch schon einen Quartals- oder Jahresplan für Marketing-Aktivitäten. An diesem kannst und solltest du dich selbstverständlich orientieren.


Anhand des Beispiels Yogastudio könnten dies auch sehr allgemeine Themen sein, wie:


Liebe & Offenheit

Yogaübungen: Herzöffnung

Yoga im Alltag: was kannst du gutes tun / Charity Aktionen

Yoga Unterhaltung: Affirmationen für mehr Selbstliebe, Sprüche über die liebe, was Yogis lieben…

Schritt 5: Überlege dir Postformate & kreiere Posts


►Nun kannst du Monat für Monat deine Themen abarbeiten

►Achte darauf, dass du verschiedene Postformate integrierst

►Wechsle unterschiedliche Postarten ab (Posts mit Mehrwerten, Posts zur Unterhaltung oder Interaktion mit der Community, Posts mit Verkaufsziel bzw. Produktposts)


Es kann hilfreich sein, dir immer fixe 3-4 fixe Posting-Tage auszusuchen und diesen dann bestimmten Kategorien zuzuordnen. Anhand des Beispiels:


Montag: Affirmations-Montag - jeden Montag bekommen deine Follower eine Affirmation für die Woche

Mittwoch: Do it-Mittwoch - jeden Mittwoch gibt es eine kleine Inspiration oder Aufgabe, was man gutes tun kann / Projekte, die unterstützenswert sind,…

Donnerstag: Asana-Donnerstag - eine Übung wird genau erklärt

Freitag: Rezept-Freitag - ein gutes nahrhaftes Rezept für dich und deinen Körper

Sonntag: Video - jeden Sonntag gibt es ein kurzes Yoga-Video


Du musst das natürlich nicht jede Woche exakt einhalten. Manche Kategorien machen vielleicht auch nur alle 2 Wochen oder ein Mal im Monat sind. Aber als grobe Richtlinie kann dir eine solche Struktur helfen.


Kleiner Exkurs zum Thema Instagram-Formate:


Instagram-Formate, die du unbedingt ausprobieren solltest


1. Carousel-Post

Mit Carousel-Posts kannst du Mehrwerte ausführlich darstellen.

► Schritt für Schritt Anleitung (z. B. Erklärung einer Yogaübung)

► Rezept (Zutatenliste und Schritte)

► Erläuterung eines Arbeitsprozesses deines Unternehmens

2. Reels

Reels sind kurze Videos von 15 Sekunden, 30 Sekunden oder einer Minute. Reels sind das neuste Instagram-Format und werden von der Plattform aktuell stark gepusht, das heißt du kannst dadurch eine große Reichweite erzielen.


Auch hier kannst du 3-5 Schritte darstellen, Do’s & Dont’s oder einfach eine kurze wichtige Message raus tragen.


3. Infografiken

Diese eignen sich super, um Informationen und Mehrwerte einfach darzustellen. Instagram ist eine sehr „schnelle“ Plattform und die Infos sollten daher in sehr kurzer Zeit (innerhalb 3 Sekunden) erfasst werden können. Viel länger verweilt der User beim Durchscrollen im Schnitt nicht. Deshalb ist es wichtig, dass du direkt auf den ersten Blick Interesse weckst und dein Post mehr Beachtung und sogar Interaktion erhält.

Wenn du Lust hast, dass ich noch einmal genauer auf diese und weitere Posting-Formate und Ideen zur Umsetzung eingehe, dann lass es mich gerne wissen!


Ich freue mich auf dein Feedback zum Blogartikel in den Kommentaren.

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